CDU Stadtverband Bad Gandersheim
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Gesundheitsversorgung im Fokus

Die Entwicklung der Bürgergesundheitspark GmbH (BGP) ist für die Stadt Bad Gandersheim, den Landkreis Northeim sowie die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) von großer Bedeutung. Trotz einer hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibenden Auslastung der bettenführenden Einheit entwickelt sich der Standort insgesamt positiv. Insbesondere die Nachnutzung und Vermietung der Räumlichkeiten im ehemaligen Helios-Klinikum verläuft erfolgreich.

Viele Bereiche werden bereits sehr gut angenommen. So ist die psychiatrische Versorgungseinheit stark ausgelastet, sodass sogar perspektivisch über eine Erweiterung der Flächen nachgedacht wird.

Um sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung zu machen und Impulse für die weitere politische Diskussion mitzunehmen, fand kürzlich ein gemeinsamer Termin im Bürgergesundheitspark statt. Teilnehmer waren der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Eike Holsten MdL, die Geschäftsführung des BGP sowie Vertreter des CDU-Kreisvorstandes, der CDU-Kreistagsfraktion und der CDU-Stadtratsfraktion Bad Gandersheim. „Der Bürgergesundheitspark ist in Niedersachsen das zweite von insgesamt vier Projekten zum Aufbau eines Regionalen Gesundheitszentrums und bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Anschlussnutzung des Klinikgebäudes nach der Übergabe durch Helios“, erklärte Geschäftsführerin Claudia Berger. Ziel des BGP sei eine breit gefächerte, möglichst wohnortnahe Gesundheitsversorgung für die Region. Das Angebot umfasst derzeit unter anderem eine hausärztliche Versorgungspraxis der UMG, ein Augen-OP-Zentrum, ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) als chirurgische Zweigpraxis, eine kardiologische Praxis, das Sanitätshaus Deppe, eine Tagespflegeeinrichtung sowie eine psychiatrische Versorgungseinheit der UMG.

Gerade die psychiatrische Einheit gilt als besonders innovativ. „Die Möglichkeiten, die uns der Bürgergesundheitspark bei der Umsetzung neuer Behandlungsmethoden bietet, sind bundesweit nahezu einzigartig. Hier können beispielsweise interdisziplinäre Fallkonferenzen, intersektorale Versorgungskonzepte, innovative Behandlungsformen sowie digitale

Therapiebegleitung und Esketamin-nasal sowie ein breites psychosoziales und psychotherapeutisches Therapiekonzept realisiert werden, wie sie in dieser Form an der UMG allein nicht möglich wären“, betonte Dr. Wolff-Menzler. Im Anschluss an den rund eineinhalbstündigen Austausch führten Claudia Berger und Dr. Wolff-Menzler die Gäste durch das Haus und erläuterten Arbeitsabläufe sowie künftige Planungen. So ist unter anderem die Einrichtung einer solitären Kurzzeitpflegeeinrichtung vorgesehen. Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Eike Holsten MdL, zeigte sich beeindruckt: „Der Bürgergesundheitspark ist das erste Regionale Gesundheitszentrum, das ich in meiner Funktion besuche. Der Standort verdeutlicht, welche Chancen sich für die Weiterentwicklung und Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum unter veränderten Rahmenbedingungen ergeben. Diese Entwicklung ist insbesondere eine Teamleistung aller Beteiligten.