CDU Stadtverband Bad Gandersheim
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CDU-Stadtratsfraktion stellt Anträge für Ratssitzung am 25. Juni

Liegenschaftskostenaufschlüsselung, touristische Weiterentwicklung und Wirtschaftsförderung bilden die CDU-Schwerpunkte der Ratssitzung

Bad Gandersheim – Am Donnerstag den 25.06.2026 findet die nächste und voraussichtlich vorletzte Ratssitzung vor der Kommunalwahl statt. Für diese hat die CDU-Stadtratsfraktion nun drei Anträge für die Beratung eingereicht. Dabei handelt es sich um die Anträge „Wirtschaftsförderung in Bad Gandersheim endlich einführen- Konzepterstellung mit örtlichen Stakeholdern“, sowie „Escape Room oder Outdoor Adventure als weitere touristische Destination der Stadt aufbauen“ und „Aufschlüsselung der Liegenschaftskosten städtischer Gebäude“. Mit diesen Initiativen möchte die CDU-Fraktion auch trotz des beginnenden Wahlkampfes weiterhin sachlich an wichtigen Zukunftsthemen und zugleich Vorarbeit für den kommenden Rat leisten.

„Die Themen einer langfristig angelegten und strategisch aufgestellten Wirtschaftsförderung, die Verbesserung des touristischen Angebotes sowie einer höheren Energieeffizienz unserer Verwaltungsgebäude, die langfristig auch zu einer Senkung der Energiekosten führen kann, stehen schon lange auf unserer Agenda. Mit unseren drei Anträgen für die Ratssitzung am 25. Juni bringen wir diese Themen nun erneut in die politische Beratung“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende David Artschwager. Neben dem besonders umfangreichen Antrag zur Erarbeitung eines Konzeptes für die Wirtschaftsförderung der Stadt soll der Bürgermeister nach dem Willen der Union künftig die Liegenschaftskosten nach einzelnen Gebäuden aufschlüsseln sowie die Einrichtung eines Escape Rooms oder eines Outoor Adventures prüfen. Ziel des letztgenannten Antrags ist die Weiterentwicklung des touristischen Angebotes für Tagesgäste sowie eine moderne und erlebbare Vermarktung der Stadtgeschichte. Im Rahmen der Prüfung sollen auch bestehende Escape Room-Anbieter aus der Region angefragt beziehungsweise in die Überlegungen einbezogen werden. Diese möchte die Fraktion nun mit einem überschaubaren zusätzlichen Aufwand für die Verwaltung im kommenden Haushalt aufgeschlüsselt haben. Die gewonnenen Daten sollen künftig eine erweiterte Entscheidungsgrundlage für mögliche Maßnahmen zur Energieeinsparungen und Kostensenkungen bilden.

Die Steigerung der Energieeffizienz der Verwaltung war bereits vor rund dreieinhalb Jahren Gegenstand eines CDU-Antrages zur Erstellung eines Energieeffizienzkonzeptes für die städtischen Liegenschaften. Dieser Antrag wurde damals einvernehmlich zurückgestellt, um zunächst das Klimaschutzkonzept zu erarbeiten. Dieses liefert inzwischen ausführliche Informationen über energieverbrauch und Schadstoffausstoß der kommunalen Gebäude. Nach Auffassung der CDU fehlt bislang jedoch die wirtschaftliche Betrachtung.

„Für uns endet die Arbeit nicht mit dem Datum der Kommunalwahlen, sondern sie geht danach unmittelbar weiter, wenn auch mit anderen Mehrheiten. Daher stellen wir diese Anträge nun noch vor der Wahl, um wichtige Themen für den neuen Rat auf den Weg zu bringen. Wie dieser dann mit unseren Initiativen umgeht, bleibt selbstverständlich den neu gewählten Ratsmitgliedern vorbehalten“, so David Artschwager zu dem Zeitpunkt der Anträge.