CDU Stadtratsfraktion im Gespräch
Barbara und Thomas Schmalz tauschen sich mit der CDU-Stadtratsfraktion aus
Die Ortschaft Gehrenrode hat mit zwei Restaurants und einer Goldschmiedin für seine Größe viel zu bieten. Eine weitere Attraktion des Dorfes befindet sich auf dem Rosenhof. Hier sind Barbara und Thomas Schmalz ansässig und betreiben ein Antiquitätengeschäft und Kunstatelier. Die beiden sehr an der Entwicklung der Stadt interessierten Unternehmer luden kürzlich die CDU-Stadtratsfraktion zu einem Besuch und Gespräch ein.
„Kunst will Resonanz und genauso ist es auch im Zwischenmenschlichen. Egal ob in Gesellschaft, Vereinen oder Politik, um etwas voranzubringen, brauchen wir den Austausch miteinander. Deshalb freut es uns, dass die CDU-Stadtratsfraktion unserer Einladung gefolgt ist“, erklären Barbara und Thomas Schmalz. 1988 legte Thomas Schmalz seine Tischlermeisterprüfung ab und vollendete damit seine Ausbildung als Tischler und Kirchenmaler. Seit 1994 ist Familie Schmalz in Gehrenrode ansässig und füllt den um- und ausgebauten Rosenhof als Wohn- und Arbeitsort mit Ausstellungsräumen für Kunst und Antiquitäten mit Leben. Seit 2004 kam auch ein weiterer Werkstattbereich für die Bildhauerische Tätigkeit mit Gesteinen hinzu. Der Schwerpunkt der Arbeit von Barbara und Thomas Schmalz hat sich in den vergangenen Jahren zusehends auf die schaffende Kunst verlagert.
Nach einer Besichtigung von Werkstatt und Ausstellungsräumen folgte ein gemeinsamer Austausch über die Zusammenarbeit in der Stadt, überregionale Zusammenhänge in Kultur und Wirtschaft sowie die Frage, wie hier Synergieeffekte für Bad Gandersheim künftig besser genutzt werden können. Die hierin liegende überregionale Vernetzung ist für das Ehepaar Schmalz ein wichtiges Anliegen, so sind sie neben einigen Bad Gandersheimer Kulturvereinen u.a. auch Mitglieder im Sculpture work, Kunsthaus Einbeck e. V., Förderverein Kultur in der Region e.V. und Netzwerk Kultur und Heimat im Hildesheimer Land e.V.
„Wir müssen in der Stadt mehr über die kommunalen Grenzen hinausdenken. Es gibt viele gesellschaftliche, kulturelle und auch wirtschaftliche Verbindungen in die Nachbarkommunen wie Seesen, Alfeld, Lamspringe oder auch Einbeck. Diese gilt es stärker zu unterstützen und auszubauen“, erklärt David Artschwager für die CDU-Fraktion hierzu. Um diese Entwicklung voranzutreiben müsse man aber erst vor Ort seine Hausaufgaben machen und sich geordnet aufstellen. Das Stadtmarketing sei hierbei ein erster wichtiger Schritt, der weiterverfolgt werden solle.
Auch der Umgang in der Gesellschaft und der Politik spielte in dem Austausch eine Rolle. Es brauche weniger Anfeindungen gegen andere Meinungen, sondern mehr Austausch der unterschiedlichen Positionen. Dies müsse in der Demokratie wieder mehr in den Fokus rücken. Hierunter falle auch eine ehrlichere Fehlerkultur; auch in der Politik werden Fehler gemacht- dies ist nur menschlich. Hier brauche es seitens „der Politik“ aber einen ehrlicheren Umgang mit eigenen Fehlern und seitens der Gesellschaft eine weniger von Problemsuche geprägte Debatte. In diesem Punkt sei man sich einig, dass dies auch für Bad Gandersheim gelte.